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Grenzenlos mobil: EU besiegelt das Ende der Roaming-Gebühren

Ende des Roamings

 

Ab 15. Juni 2017 ist endgültig Schluss. Dann werden die Roaming-Gebühren nach über zehn Jahren teils zäher Verhandlungen innerhalb der EU abgeschafft. Man kann somit zum normalen Inlandstarif telefonieren, SMS schreiben und mobile Daten abrufen, egal in welchem Mitgliedsland Sie sich gerade aufhalten. Eingehende Anrufe sind komplett kostenlos. Experten haben ausgerechnet, dass somit die Kosten für die Mobilfunknutzung bis zu 90 Prozent unter dem Niveau von 2007 liegen, beim Daten-Roaming sogar bis zu 96 Prozent gegenüber 2012.

Als letzten Schritt in diesem Prozess hat die EU nun die Großhandelspreise zwischen den Betreibern gedeckelt. Beim Roaming wählt sich das Mobiltelefon in das Netz eines fremden Anbieters ein, in der Regel im Ausland. Der Fremdanbieter stellt diese Leistung dem Mobilfunkbetreiber des Nutzers in Rechnung, an den die teils horrenden Kosten in der Vergangenheit meist weitergegeben wurden. Die Preise für diese Dienstleistung erhielten nun aber Obergrenzen: Für Anrufe werden demnach maximal 3,2 Cent pro Minute fällig, pro SMS 1 Cent. Ein Gigabyte Datenvolumen kann zwar zunächst noch bis zu 7,70 Euro kosten, doch wird auch dieser Betrag bis zum 1. Januar 2022 schrittweise auf maximal 2,50 Euro reduziert.

 

Trotz des erfreulichen Endes der Roaming-Gebühren innerhalb der EU gilt es einige Details zu beachten. So ist es nach wie vor nicht möglich, einen Billigtarif aus dem EU-Ausland dauerhaft im Inland zu nutzen. Mobilfunkfirmen sollen eine Möglichkeit zur Kontrolle erhalten, deren konkrete Ausgestaltung jedoch noch nicht geklärt ist. In jedem Fall soll die Roaming-Freiheit nur bis zu einer gewissen Nutzungsgrenze (im Rahmen eines „Fair Use“) möglich sein.